Eine Spedition, bei der Hygiene entscheidend ist

Grundbedingunen für ein gutes Mahl sind saubere und vor allen Dingen frische Lebensmittel. Das weiß auch der Kissinger Robert Sturm, allerdings nicht etwa, weil er gern in der Küche steht oder Einkaufen zu seinen Hobbys gehört. Sturm führt vielmehr seit nunmehr 20 Jahren ein Logistik-Unternehmen, das sich in Kissing auf den Transport von Lebensmitteln spezialisiert hat. "Wir fahren in erster Linie Schüttgut und das seit Jahren, natürlich just in time", so Sturm.

 

Der gelernte Kaufmann, der das Transportunternehmen gemeinsam mit seiner Ehefrau am 01.04.1987 gründete und sich vor einigen Jahren auf den Transport von Lebensmitteln spezialisiert hat, kam über den Transport und den Handel im lokalen Bereich zum Speditionsgeschäft. 1991 wurde dann zur schon bestehenden Firma eine Spedition hinzugekauft. Der Bereich des Handels wurde 1999 aus der neu gegründeten Spedition Sturm GmbH ausgegliedert und eigenständig weitergeführt. Doch Fuhrunternehmen ist nicht gleich Fuhrunternehmen, denn gerade in Sachen Lebenmitteltransport, im Besonderen bei Schüttgut, sind die Anforderungen, die an Sauberkeit und Hygiene gestellt werden, enorm hoch. "Wir haben zum Beispiel für den Transport von Getreide ganz spezielle Auflieger für unsere LKW, die im Gegensatz zu den üblichen Aufliegern komplett verschweißt sind, was in Sachen Sauberkeit und Reinigung den Optimalfall darstellt", so Firmenchef Robert Sturm.

Mittlerweile gehören zum Fuhrpark 13 dieser speziell ausgestatteten Sattelzüge mit Aufliegern, die eine Kapzität von 65 bis 75 Kubikmeter haben. Deren Zugamschinen sind schadstoofarm unterwegs und touren mindestens nach Euro-3-Norm, zum Teil sogar schon mit Euro-5-Norm durch Deutschland, jedoch größtenteils durch Eruopa. Seit 2004 ist die Firma GMP-zertifiziert, was den hohen Standard einer Transportfirma ausmacht.

Bis heute ist die Spedition Sturm, die mittlerweile 16 Mitarbeiter zählt, immer noch eine Art Familienbetrieb. "Die Geschäftsleitung, die komplette Disposition und auch die Leitung des Fuhrparkes wird durch die Familie besetzt", so Robert Sturm senior, Vater von vier Kindern. Während die Tochter Manuela bereits im Unternehmen eingebunden ist, und der jüngste Spross der Familie, Tochter Conny, noch die Schulbank drückt, baut sich Robert Sturm junior bereits sein eigenes Unternehmen auf. Der 22-Jährige eröffnet erst vor Kurzem seinen Motocross Shop in Augsburg. Der zweite Sohn Josef macht derzeit einen Lehre als Mechatroniker und soll mit Blick in die Zukunft natürlich auch im Unternehmen mit einsteigen.


Bericht aus der Augsburger Allgemeinen vom 17.04.2007
 

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